Posts by Schwarzwaldmarie

    Ich bin seit 20 Jahren in Chats und Foren und bis dato hatte ich bei Umfragen nie die Option auch "schaukeln gehen" zur Auswahl.

    Da die Umfrage dieses Threads für mich keinen Sinn macht. Denn ich gehe (sofern es sich um keinen Krebsverdacht etc. schlimmes handelt) nur einmal zu einer Diagnostik und nicht mehrfach.

    Bedingt dessen, habe ich mit voller Begeisterung für (.... schaukeln gehen) gevotet.

    Wer eine vom Arzt gefestigte Autismus-Diagnose erhält, wird seine eigene Vergangenheit sehr gut kennen. Insbesondere was stets anders wie andere zu sein betrifft.

    Daher ist es wichtig, die eigene Diagnose, in diesem Fall eine Autismus-Diagnose im laufe der Zeit zu akzeptieren.

    Selbstakzepanz zu lernen, dass man schon immer anders wie andere Menschen war und auch immer bleiben wird.

    Das ist aber kein Grund deswegen in eine Depression fallen zu müssen. Denn man kann auch lernen damit umzugehen, dass man anders ist wie andere Menschen.

    Vor allem kann man auch in Selbsthilfegruppen andere Autisten kennenlernen. Denn unter den Eigenem kann man sich, im Gegensatz, zu nur unter NTs normaler empfinden.

    Und nicht alles an einem hochfunktionalen Autisten muss negativ behaftet sein. Es gibt ab und an auch nette Aspekte.

    Lernt Euch und Euer Anderssein kennen.

    Soweit ich informiert bin, bedingt was ich letztens in Medien mitbekam, sollen geplant sein, die Krankmeldumgen in Form von gelben Krankmeldungsschein abgeschafft werden und digitalisiert werden.

    Dies bedeutet dann im Folge, dass die Krankenkassen und der Arbeitgeber die Krankmeldung digital erhalten werden, sowie sie der Arzt ausstellt.

    Das wird dann zukünftig einiges an Übermittlungszeot sparen. Somit wird nur noch verbleiben den Arzt aufzusuchen. Sollte der Arzt einen gut kennen (das man nichts vorschwindelt) so kann eine Krankmeldung durch den Arzt auch per Telefonat erfolgen und zukünftig irgendwann auch per Video-Verbindung mit dem Arzt.

    Aktuell bei Deinem Fall haben wir zwar manches noch nicht, aber es wird kommen.

    Und per Telefonat, in einem Notfall wo ich anno 2009 wegen einem Nervenzusammenbrich fix und fertig war, genügte ein Anruf am Handy meines damaligen Hausarztes für absulute Notfällen an einem Samstag, damit mich dieser am WE karnkschrieb für mein Arbeitgeber. Somit musste ich Anfang der folgende Woche die Krankmeldung nur noch beim Hausarzt abholen und es dem Arbeitgeber aushändigen lassen.

    Als ich anno 2012/2013 den IFD benötigte (damals noch mit 30 oder 40 GdB) musste meine damalige Algll Stelle als Träger für die Kosten aufkommen.

    Als ich danach (Ende 2013) meine anerkannte Schwerbehinderung (60 GdB) hatte und erneut den IFD benötigte ging dies ohne der Zusage eines zusätzlichen Trägers für die Kosten des IFD.

    Und das wird heute noch so vom IFD gehandhabt.

    Ab 50 GdB hast Du den Status Schwerbehinderung erreicht und kannst dann selbst den IFD beauftragen wenn es um Deinen Arbeitsplatz geht.

    Und sollte Deine Chefin bei Deiner Arbeitsleistung als Arbeitnehmer mit einer Schwerbehinderung Defizite bei Deiner Arbeitdöeistung erwähnen, so kann dann später der IFD ein Gutachten Deiner Arbeit erstellen und dies dann dem Integrationsamt einreichen. Ggf. kann, bei einem Gutachten über manch Defizite von Dir, als Nachteilsausgleich Deine Firma eine Bezuschussung erhalten.