Posts by Schneckentanz

    Das kann ich leider gar nicht, wünsche mir aber manchmal so einen Schalter zu haben. Bei mir ist immer alles gleichzeitig präsent, so viele Emotionen, und ich kann sie nicht abschalten.

    Teilweise bin ich in Gedanken und Emotionen wie in Endlosschleifen gefangen. Es kostet mich sehr viel Kraft und Abstand von der betreffenden Situation oder den Menschen um da wieder herauszukommen.

    Ich habe seit 43 Jahren den Führerschein. Ich habe relativ viele Fahrstunden gebraucht, ich meine es wäre 28 gewesen.

    Bei der Prüfung war ich extrem nervös und bin so langsam und vorsichtig gefahre, dass der Prüfer mich eigentlich durchfallen lassen wollte, aber der Fahrlehrer meinte, so würde ich sonst nicht fahren, und der Prüfer glaubte ihm. Das stimmte auch tatsächlich, denn ich fahre gelegentlich schon einen etwas "sportlicheren Fahrstil. :d

    Beim Autofahren kann ich nicht gut gleichzeitig reden oder jemandem zuhören, dann wird´s von der Aufmerksamkeit her grenzwertig. :lol:

    Ich steiger mich dann so rein dass ich ständig auf die Uhr schaue und die Stunden zähle wieviele Stunden mir schon Schlaf fehlen. Dann bekomme ich auch oft Panik dass ich nie wieder einschlafen kann und für immer jede Nacht wachliege.

    Mich in so etwas reinsteigern, kann ich auch besonders gut! :d

    Da hatte ich im Herbst eine Phase, die war ganz gruselig..... x(

    Ich habe deshalb auch vor Jahren mal ein pflanzliches Mittel genommen, aber dann habe ich mich da reingesteigert, dass ich ohne das Mittel gar nicht mehr schlafen kann, das war dann auch nicht so toll. :m(:

    Meist passiert mir das in Phasen, in denen ich zu überreizt bin. Im Grunde muss ich dann schleunigst kürzer treten, weil mein Nervensystem so überlastet ist, dass ich nachts nicht mehr zur Ruhe komme.

    Ich versuche es jetzt mit möglichst entspannt bleiben, ätherische Öle, die entspannend sind, einatmen und hoffen, dass ich bald wieder besser schlafen kann.

    Nein, ich würde die Pille nicht nehmen wollen, denn das wäre eine Entscheidung gegen mich selbst als Person.

    Für mich hat alles im Leben seinen tieferen Sinn, ob ich als Autistin geboren werde oder als neurotypischer Mensch. Wenn ich nicht als Autistin hätte geboren werden sollen, dann wäre es nicht so. Wer nicht an Schicksal glaubt, versteht das wahrscheinlich nicht. Aber das macht nichts, denn es ist ja auch nur meine Überzeugung.

    Schwierigkeiten sind nicht nur Hindernisse, sondern auch Chancen zu wachsen und kreativ zu sein.

    Ja, manchmal leide ich darunter, dass ich Dinge nicht hinbekomme, die ich gerne hinbekäme. Aber ich erlebe auch, dass das bei neurotypischen Menschen genauso ist. Denn nobody is perfect. Und auch neurotypische Menschen sind nicht immer glücklich und mit sich selbst im reinen.

    Und außerdem leide ich wesentlich weniger unter mir selber als unter den Lebensumständen in einer neurotypisch geprägten Welt. Deshalb ist es im Grunde am wichtigsten, dass ich mir die Welt so gestalte, dass ich möglichst oft mit mir im reinen sein kann. Das ist für mein Verständnis wesentlich sinnvoller, als eine Pille zu nehmen, die vielleicht auch noch Nebenwirkungen hat.

    Ich habe auch ein ähnliches Problem, nämlich, dass ich mit den Augen nicht schnell genug auf den Notenlinien die Noten erfassen kann. Ich versuche, die Noten so schnell es geht zu lesen, damit ich rechtzeitig weiß, welche Note als nächstes kommt, aber das finde ich mega anstrengend. Und ich mache dann leichter Fehler. Kann ich das Stück auswendig, ist es kein Problem.

    Texte lesen kann ich hingegen extrem schnell, ich erfasse ganze Absätze auf einmal.

    Bei mir hängt es wahrscheinlich mit fehlender Multitaskingfähigkeit zusammen. Gleichzeitig lesen und spielen. Dabei kann ich seit der Grundschulzeit Noten lesen, habe Blockflöte, Klavier und Querflöte gelernt. Aber das Problem ist nie weggegangen.

    Würdet ihr mit jemanden aus demselben Glas trinken?

    Ich konnte früher noch nicht mal mit meiner Mutter aus demselben Glas trinken, weil ich es rieche, wenn vorher jemand anderes daraus getrunken hat.

    Ich kann aber aus dem Glas trinken, aus dem meine Frau getrunken hat, bzw. darf sie aus meinem Glas trinken. Meine Kinder und Enkelkinder dürfen das auch manchmal, sonst niemand.

    Ich esse gerne dieselben Lebensmittel. Wenn ich alleine leben würde, wäre das manchmal wahrscheinlich sehr einseitig. Aber meiner Frau zuliebe bemühe ich mich um Abwechslung. Trotzdem esse ich nur die Dinge, die ich auch mag.

    Bei mir ist das auch so, mal mehr mal weniger. Wenn ich mich sehr erschrecke, kann es passieren, dass ich auch die Kontrolle über meinen Körper verliere und quasi zusammenbreche.

    Da gibt es auch einige Erinnerungen aus meiner Kindheit, wo mir das passiert ist.

    Danke für Deinen Text, es hat mir viel Spaß gemacht, ihn zu lesen.

    Ich stimme in den meisten Punkten mit Dir überein.

    Ich habe schon häufiger von der Angst gelesen, dass die Annahme eines breites Spektrums dazuführen könnte, dass schwer betroffene und sehr eingeschränkte Personen in ihrem Leiden und mit ihren Einschränkungen möglicherweise nicht mehr ausreichend anerkannt werden und weniger Hilfeleistungen erhalten - was offensichtlich problematisch wäre. Ich glaube aber nicht, dass der Grundgedanke eines breiten Spektrums dazuführen würde, sondern eben das Nicht-Sehen der Vielfalt innerhalb des Spektrums.

    Ich habe eher vom Gegenteil gehört, nämlich dass durch die Abschaffung der einzelnen Diagnosen und die Reduzierung auf den Begriff ASS eventuell die Menschen am anderen Rand des Spektrums, nämlich die, die auf den ersten Blick nicht so augefällig eingeschränkt erscheinen, aus dem Spektrum fallen, weil die Diagnosekriterien für ASS "strenger" sein sollen als z.B. für das Asperger Syndrom. Wenn das dazu führen sollte, dass Menschen, die dringend auf Hilfen angewiesen sind, sie nicht mehr bekommen, wäre das auch fatal. Häufig ist das Leiden dieser Menschen durchaus sehr belastend, aber eben nicht so sichtbar.

    Ich bin der Ansicht, dass stets das Individuum mit seinen spezifischen Bedürfnissen wahrgenommen werden sollte und idealerweise jeder Mensch genau die Hilfe erhält, die er zum Leben braucht. Wenn nicht eine Diagnose, sondern der tatsächliche Bedarf des einzelnen Menschen als Grundlage für Hilfeleistungen dient, verliert niemand seine Hilfe (oder den Anspruch) durch weitere Hilfsempfänger (sofern kein Mangel an Ressourcen besteht).

    Genau so sollte es sein. Soweit ist es aber leider zumindest in Deutschland (noch) nicht. Ohne eine offizielle Diagnose bekommt keiner Hilfen, vor allem angesichts leerer Kassen. Gerade erlebe ich mit, wie sogar schwer betroffenen Kindern mit frühkindlichem Autismus wichtige Hilfen gestrichen werden, weil sie eine Schule besuchen, die als autimus-geeignet gilt. Es wird auf Kosten der Kinder und ihrer Familien gespart. Die Eltern müssen jetzt die Maßnahmen vor Gericht erkämpfen. Bis zu einer Entscheidung können Jahre vergehen, in denen keine Hilfsmaßnahmen gewährt werden.

    In der Beibehaltung des Asperger-Begriffs sehe ich hingegen auch keinen Mehrwert. Die geschaffenen Kategorien erwiesen sich als weniger geeignet als früher angenommen wurde. Wenn sich beispielsweise ein „frühkindlicher Kanner-Autist“ und ein „Asperger-Autist“ in der konkreten Ausgestaltung ihres Autismus (in späteren Jahren) ähnlicher sein können als zwei „Kanner-“ oder zwei „Asperger-Autisten“, scheinen mir die Kategorien zur Unterscheidung ungeeignet und teilweise gar irreführend zu sein.

    Ich denke, dass die Begrifflichkeiten durchaus nebeneinander bestehen könnten. Es würde die Möglichkeit einer differenzierten Sichtweise M.E. eher erleichtern als erschweren. Wenn auf eine Person die Diagnose Asperger Syndrom, so wie sie bekannt ist, gut passt, finde ich, dass es Sinn macht, die Diagnose auch so zu stellen. Wenn eine Diagnose ASS mit einem Schweregrad gestellt wird, ist ja auch wieder eine Kategorisierung gegeben, die in gewisser Weise ja auch notwendig ist, um Hilfen entsprechend gewähren zu können. Auch beim Asperger Syndrom ist die Betroffenheit ja sehr unterschiedlich ausgeprägt, und es wird immer in JEDEM Einzelfall, egal welche Diagnose gestellt wurde, ganz genau geschaut werden müssen, in welchen Bereichen Schwierigkeiten bestehen und wie groß die Schwierigkeiten sind.
    Aber da es ja im ICD 11 bekanntlich ohnehin zu einer Vereinheitlichung kommen wird, werden wir uns damit, ob wir es für sinnvoll halten oder nicht, wohl abfinden müssen. Die Erfahrungen, die Betroffene und ihre Angehörigen mit dem Umgang und der Auslegung der neuen Diagnosekriterien durch diagnostizierende Fachleute und hilfegewährende Behörden in Zukunft sammeln werden, werden zeigen, ob die Neugestaltung für Menschen mit Autismus von Vorteil ist oder eher nicht.

    - Der eigene Standpunkt ist immer nur der eigene Standpunkt.
    - Fuzzy borders sind spektrenimmanent.
    - Im Spektrum ist es vielfältig (und außerhalb dessen auch).
    - Jeder Mensch gehört unterschiedlichen Spektren an. Die Koordinate im Autismus-Spektrum ist nur eine mögliche Verortung von vielen.

    :nod:

    Ich weiche nach einem Arbeitstag oder mehreren kurzen Terminen meine Maske in einer Lauge mit zunächst ziemlcih heißem Wasser ein paar Stunden lang ein. Dann spüle ich mit nochmal warmem Wasser aus.

    Wenn man sich mit warmem Wasser und Seife die Hände 30 Sekunden wäscht, reicht das doch auch, also wird es bei der Maske auch reichen.

    Ich trockne die Maske dann an der frischen Luft und bewahre die sauberen Masken in einer verschließbaren Dose auf, die ich in meinem Rucksack mitnehme, damit ich Ersatz habe, falls eine Maske unbenutzbar werden sollte.

    Ich habe mehrere Masken, damit ich immer genug saubere habe.

    Wenn Spazierengehen mit den Hunden als Sport zählt, dann mache ich welchen. :d

    Und meine Übungen für die Wirbelsäule mache ich jeden Tag, weil ich sofort merke, dass es mir schlechter geht, wenn ich sie nicht mache. :m(:

    Früher habe ich mal mit leidlichem Erfolg Judo gemacht, obwohl ich im Grunde wahrscheinlich der unsportlichste Mensch auf diesem Planeten bin.

    Es wäre bestimmt auch besser für mich, wenn ich noch etwas mehr machen würde, denn ich merke schon, dass die Fitness mit zunehmendem Alter nachlässt..... :nerved:

    Aber meine Blutwerte sind trotz einseitiger Ernährung immer top, da habe ich wohl Glück! :)

    Wie lange habt ihr studiert?

    Regelstudienzeit 7 Semester, ich habe doppelt so lange gebraucht, weil ich gleichzeitig Kinder erzogen habe.

    Habt ihr einen guten Studienabschluss oder eher mittelmäßigen Abschluss?

    Ich habe einen sehr guten Abschluss.

    Hat jemand einen BWL-Hintergrund?

    Nein.

    War es einfach einen Job zu finden?

    Ja. Ich habe überhaupt nicht gesucht, es gab genügend Angebote.

    Seid ihr den Anforderungen im Job gewachsen?

    Fachlich ja, bezüglich der Belastung ist es von Anfang an schwierig gewesen und mit zunehmendem Alter noch schwieriger geworden.

    Schafft jemand die 60 Stundenwoche?

    Käme mir nicht in den Sinn. Ich bin mit 30 Stunden eingestiegen, habe nach einem Bandscheibenvorfall/Burn Out zwei Jahre 20 Stunden gearbeitet, dann auf 25 Stunden und jetzt wieder auf 30 Stunden erhöht. Aber nicht, weil ich das so gut schaffe, sondern, weil ich noch etwas für meine Rente tun möchte, da ich jahrelang nicht besonders gut verdient habe. Und ein bisschen Geld an die Seite legen möchte für meinen Lebensabend, weil ich keine Lust habe, dann zwar endlich Ruhe zu haben, aber nicht die finanziellen Ressourcen um es mir ein bisschen nett zu machen. Leider habe ich nicht die Möglichkeit gesehen entsprechend meinen fachlichen Fähigkeiten und Qualifikationen aufzusteigen, weil Führungsaufgaben mich überfordern würden.

    Hattet ihr Probleme im Job oder habt ihr alles schön managen können?

    Es hat vor allem mit Vorgesetzten häufiger mal Konflikte gegeben, weil ich früher nicht eingesehen habe, dass ich manchmal besser die Klappe halte, das habe ich aber inzwischen gelernt.

    Habt ihr Therapien gemacht?

    Keine, die sich auf den Job bezogen hätten, und auch keine, die mich tatsächlich weitergebracht hätte.

    Ich konnte das so nicht richtig beantworten, weil mir dazu verschiedene Optionen fehlten.

    Als Kind war meine Lieblingsfarbe rot, ab meinem 12. Lebensjahr blau. Ab Mitte zwanzig sind meine Lieblingsfarben lila, türkis und pink/rosa. Im Grunde mag ich aber alle Farben und auch schwarz und weiß.

    Bei Kleidung wähle ich kein rot und gelb. Ich finde, es steht mir nicht, und es ist mir zu auffällig. Für die Freizeit im Garten und mit den Hunden ziehe ich bevorzugt Erd- und andere Naturtöne an. Aber nicht, weil ich es besonders schön finde, sondern eher, weil dann nicht so auffällt, dass ich mich ständig einsaue wie ein Erdferkel..... :d

    In letzter Zeit bin ich für mich zu der Erkenntnis gekommen, dass meine Meltdowns sich in Form von Depressionen
    äußern. Ich bekomme keine Anfälle, bin aber innerlich am Zerplatzen (Wut, Anspannung, Trauer ...),
    total verzweifelt und weiß nicht, wie ich weiterleben soll.

    Genau so ist es bei mir auch oft. :cry:

    Ich habe auch schon die Diagnose "Depressive Störung" bekommen, ohne wirklich ausdrücklich deprimiert zu sein. (Eben eher wütend/verzweifelt/traurig/innerlich verletzt...)

    Ich habe auch die Diagnose "Rezidivierende depressive Störung" und irgendwie passt es auch, denn es wiederholt sich ja immer wieder, und ich habe dann schon auch Symptome, die zu einer Depression passen, aber eben doch nicht zu 100%. Inzwischen denke ich auch, dass es keine wirkliche Depression ist, sondern eine Überlastungserscheinung.

    Es ist ein richtiger "Absturz" mit Antriebslosigkeit, Selbstzweifeln, Hoffnungslosigkeit, einem Gefühl von Sinnlosigkeit.

    Ja, gerade heute nach der Arbeit ging es mal wieder los, ich habe stundenlang nur geheult. x(

    dann verfluche ich den Tag an dem ich die Diagnose ASS bekam.

    Das verwundert mich, denn wenn Du die Diagnose nicht bekommen hättest, dann hättest du trotzdem ASS gehabt, hättest aber weiterhin nicht gewusst, was mit Dir los ist, und keine Chance gehabt zu lernen, damit umzugehen und/oder es zu akzeptieren oder zu lernen Dich selbst als Mensch und Aspie zu lieben.

    Ich bin mir selbst sehr dankbar dafür, dass ich mich noch spät entschlossen habe mich zur Diagnostik anzumelden. Sonst hätte ich mich weiter für den Rest meines Lebens für eine absolute Versagerin gehalten. Weil ich trotz großer Bemühungen manches eben einfach nicht hinbekommen habe, was für die meisten anderen kinderliecht zu sein schien. Irgendwann habe ich angefangen, mich dafür zu hassen. Das hat mir nicht gut getan, und besser wurde dadurch auch nichts, im Gegenteil.

    Seit ich die Diagnose habe, weiß ich, dass ich keine Versagerin bin. Ich bin unter anderen Bedingungen angetreten als die anderen, daher kann ich eben manches nicht so gut wie die meisten Menschen, anderes dafür besser.

    In der Therapie habe ich vor allem gelernt, dass ich lernen muss damit umzugehen.

    Ich finde es sehr wichtig, sich selbst zu verstehen, zu akzeptieren und bestenfalls sogar zu lieben. Wenn eine Therapie dabei hilfreich sein kann, macht es für mich Sinn, eine zu machen. Ich habe es auch versucht, und bin auch nioch dabei, aber ich profitiere davon offenbar nicht so sehr, wie andere Menschen das von sich beschreiben.

    Wie lange dauert es, das Anderssein zu akzeptieren? Kann man das überhaupt akzeptieren?

    Könnt ihr das inzwischen und wie habt ihr das geschafft?

    Das ist sicher sehr unterschiedlich, weil Menschen eben so unterschiedlich sind. Ich denke, dass es möglich ich, weil ich Menschen kenne, die ihr Anderssein akzeptieren, und ich selbst da auch auf einem guten Weg bin. Ich habe meine Diagnose jetzt 1 1/2 Jahre und ich bin durch verschiedene Phasen gegangen, zuerst Erleichterung, dann Trauer, dann intensive Beschäftigung mit dem eigenen Leben, alles nochmal neu anschauen im Lichte der Diagnose. Quasi das ganze Leben wie einen alten Pullover, der nicht mehr passt, aufribbeln und nochmal mit einem ganz neuen Muster neu stricken, und zwar so, dass er passt. Da bin ich immer noch an der einen oder anderen Ecke dran.

    Aber ich akzeptiere mich jetzt in meinem So-Sein über weite Strecken sehr gut. Ich möchte nicht anders oder jemand anderes sein. Früher habe ich manchmal jemand anderes sein wollen. Aber dann habe ich micht gefragt, mit wem ich denn wohl tauschen möchte? Aber dann gab es bei nährerem Hinsehen niemanden, mit dem ich hätte tauschen wollen. Denn die NTs sind auch nicht alle glücklich, im Gegenteil.

    Ich habe es vor allem durch Nachdenken geschafft. Die meisten Probleme löse ich, indem ich mich gedanklich immer wieder damit beschäftige. Viel zu dem Thema lese, und dann wieder darüber nachdenke und die Informationen daraufin prüfe, ob sie mir dienlich sind oder nicht. Und die, die mir dienlich sind, dann integriere.

    Du kannst das auch schaffen, bleib zuversichtlich auch wenn das manchmal schwerfällt..... :)