Habt ihr Erfahrungen mit „Peer to peer Beratung“?

  • Mora : Interessant was du schreibst. Also meine Überlegung wäre eher, ob es nicht auch demotiviernd sein kann, da jemanden als "Vorbild" vor sich zu haben, der es "geschafft" hat sich durch den "Dschungel" zu schlagen. Also ich würde von mir sagen, dass ich im Leben stehe. Allerdings habe ich das auch dem Umstand zu verdanken, dass der "Dschungel", mit dem ich am Arbeitsplatz konfrontiert bin, eher dem Englischen Garten entspricht. Und ich kenne Autisten, die bildlich gesprochen eher im Amazonas arbeiten oder daran gescheitert sind.

    Und ich kenne auch paar Leute, für die es eher schwierig ist, dass es mir gelingt, mitten im Leben zu stehen. Weil das derren Narrativ, dass sie aufgrund von Autismus eher wenig bis nichts auf die Reihe kriegen und es daher okay ist, wenn sie sich auch nicht weiter bemühen (zum Beispiel arbeiten zu gehen) in Frage stellt. Also ich denke viele haben sich bemüht und da kann es frustrierend sein, dass ich so einiges schaffe und sie nicht. Aber es gibt ja auch die, die Autismus als Globalentschuldigung heranziehen.

    Surprised by the joy of life.

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