Habt ihr Erfahrungen mit „Peer to peer Beratung“?

  • Hallo,

    Wie der Titel schon besagt, würden mir, falls vorhanden, eure Erfahrungen mit oder auch euer Wissen zu dem Thema „Peer to Peer Beratung“ interessieren.

    Mir wurde im Zuge meiner Beratungsgespräche beim sozialpsychiatrischen Dienstes eine solche Beratung angeboten und ich werde den Termin zwar wahrnehmen, bin aber ehrlich gesagt noch etwas überfragt was ich daraus für mich für einen Nutzen ziehen soll/könnte. Irgendwie habe gerade nur eher nur weniger konkrete Fragen im Kopf.

    Mein Berater vom sozialpsychiatrischen Dienst hat dies quasi als eine Möglichkeit der Hilfestellung, die es hier vor Ort im Bezug auf das Thema Autismus gibt für mich herausgesucht, ist vorher selbst aber auch noch nicht damit in Berührung geraten und konnte mir deshalb auch noch nicht viel zum Ablauf einer solchen Beratung sagen, außer das es vielleicht für mich hilfreich sein könnte mal „Face to face“ mit einer selbst betroffenen Person zu sprechen.

    Ehrlich gesagt bin ich zwar neugierig, aber dennoch auch ziemlich aufgeregt deswegen. Ist ja schon nochmal etwas anderes, vor eine mehr oder weniger privaten (selbst betroffene) Person zu sitzen als vor jemandem wie einem Arzt, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter oder dergleichen und um „Unterstützung“ zu bitten und/oder sein „Leid“ zu klagen (RW).

    Würde ihr eine solche Beratung als ein hilfreiches Angebot einschätzen? Wenn ja, in wie fern?

  • Ich finde das ein tolles Konzept. Ich hatte vor Jahren schon mal davon gehört und wollte selber ein Peer-Berater sein (in einem anderen Gebiet) konnte aber nicht heraus finden, wie man das wird oder wo man dann arbeitet...

    (Ich habe mich damals schriftlich an ca. 10 Krankenkassen gewandt und nach solchen Programmen gefragt und die haben alle mehr oder weniger geantwortet "Häää? Was ist das? Meinen Sie eine Selbsthilfegruppe?" :nerved:

    Edited once, last by Fenja (June 11, 2024 at 6:30 PM).

  • Ist es nicht wichtiger, dass sich die beratende Person mit dem entsprechenden Thema auskennt? Wenn es darum geht, einfach nur mit anderen autistischen Menschen zu sprechen, kann man ja auch zu Treffen gehen oder in Selbsthilfegruppen etc.

  • Naja, wie gesagt, bin ich auch selbst nicht sicher, in wie weit ich davon profitieren kann.

    Erstmal möchte ich jedes Angebot annehmen und ausprobieren, welches ich noch nicht kenne und mir, wenn auch nur vielleicht, etwas bringen könnte. Hier im Forum bin ich hier und da auch schon auf einige Ideen gebracht worden, also warum sollte das so eine Peer Beratung nicht auch können. Selbst wenn es nur dazu dient, danach in irgendeiner Weise „schlauer“ zu sein, ist das ja auch etwas. Vielleicht finde ich es tatsächlich gut mich auch im Real-Life auf eine solche ebene auszutauschen und ich suche danach doch gezielt nach einer SHG oder so.

    Wahrscheinlich hängt das alles insgesamt sowieso sehr davon ab, wie „gut“ die Person auf die man dort trifft dann so eine Beratung gestaltet bzw. sich mit den Schwierigkeiten die einem am ehesten betreffen auskennt. Es soll ein junger Mann (was auch immer das heißen mag) sein, wenn ich das richtig verstanden haben, also werden wir womöglich nicht sehr viele Überschneidungspunkte haben (RW), aber dennoch würde ich dem ganzen und dem Herrn eine Chance geben wollen.

  • Ich denke, dass derjenige a) nach seiner Eignung als Peer-Berater ausgewählt wurde und b) ein Peer-Beratungs-Coaching durchlaufen hat.

    Wie gut seine Eignung ist und wie gut das Coaching war, ist eine andere Frage.

    Aber ich denke, dass man sich zumindest Mühe gegeben hat, dass die Peer-Beratung profitabel sein kann...

  • Ich bin jedenfalls gespannt, wenn auch etwas aufgeregt.

    Ich kann dann ja nochmal berichten, wenns soweit war. Dauert sowieso noch ein bisschen, weil auch der Berater vom psychosozialen Dienst dabei ist, da es in deren Räumlichkeiten stattfindet, und wir nicht sofort einen passenden gemeinsamen Termin finden konnten.

    Bis dahin kann ich mir ja noch ein paar Fragen überlegen und notieren …damit ich nicht dasitze und plötzlich kein Wort herausbringe.

  • Mir wurde im Zuge meiner Beratungsgespräche beim sozialpsychiatrischen Dienstes eine solche Beratung angeboten

    Mein Berater vom sozialpsychiatrischen Dienst hat dies quasi als eine Möglichkeit der Hilfestellung, die es hier vor Ort im Bezug auf das Thema Autismus gibt für mich herausgesucht, ist vorher selbst aber auch noch nicht damit in Berührung geraten und konnte mir deshalb auch noch nicht viel zum Ablauf einer solchen Beratung sagen

    Interessantes Angebot. Bei mir vor Ort scheint es so etwas nicht zu geben, allerdings habe ich auch keinen Berater vom sozialpsychiatrischen Dienst.

    Ich habe nur mal gehört, dass es Bestrebungen geben soll, so etwas flächendeckend aufzubauen, aber dass es so etwas schon irgendwo gibt, war mir nicht bekannt.

    Darf man fragen, in welcher Region es dieses angebot gibt? Es reicht eine recht grobe Angabe des Bundeslandes, gerne auch per PN, wenn du das nicht öffentlich posten möchtest.

    Ich finde das ein tolles Konzept. Ich hatte vor Jahren schon mal davon gehört und wollte selber ein Peer-Berater sein (in einem anderen Gebiet) konnte aber nicht heraus finden, wie man das wird oder wo man dann arbeitet...

    Ja, das ist bestimmt eine interessante Aufgabe.

    Ich denke, dass derjenige a) nach seiner Eignung als Peer-Berater ausgewählt wurde und b) ein Peer-Beratungs-Coaching durchlaufen hat.

    Das hoffe ich auch. Aber wer entscheidet denn dann nach welchen Kriterien, ob jemand als Peer-Berater oder -Beraterin geeignet ist oder nicht, und was lernt er oder sie dann genau in dem Peer-Beratungs-Coaching und wo wird so etwas angeboten?

    Ich kann dann ja nochmal berichten, wenns soweit war. Dauert sowieso noch ein bisschen, weil auch der Berater vom psychosozialen Dienst dabei ist

    Ja, gerne. das würde mich auch interessieren, wie so etwas abläuft.

    Wahrscheinlich hängt das alles insgesamt sowieso sehr davon ab, wie „gut“ die Person auf die man dort trifft dann so eine Beratung gestaltet bzw. sich mit den Schwierigkeiten die einem am ehesten betreffen auskennt.

    Ganz bestimmt hängt es davon ab.

    Würde ihr eine solche Beratung als ein hilfreiches Angebot einschätzen?

    Das kann ich weder eindeutig bejahen noch verneinen. Es hängt sicher ganz stark von der Person ab, die das macht. Aber ich würde auch jeden fall mal offen in ein solches Gespräch hineingehen. Das hast du ja offenbar auch vor. Dann wirst du ja sehen, ob dich das irgendwie weiterbringt.

    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll. (Georg Christoph Lichtenberg)
    Veränderungen führen deutlich öfter zu Einsichten, als dass Einsichten zu Veränderungen führen. (Milton H. Erickson)
    Morgen werde ich mich ändern, gestern wollte ich es heute schon. (Christine Busta)

  • Würde ihr eine solche Beratung als ein hilfreiches Angebot einschätzen? Wenn ja, in wie fern?

    Ich hatte das mal in einem anderen Kontext; es war mir aber leider zu "plauderhaft", weil die Person (was durchaus logisch ist in dem Setting, ich weiß), viel von ihren eigenen Erfahrungen erzählt hat, dabei aber etwas ausschweifend wurde. Ich schalte dann leider sehr schnell auf Durchzug und kriege nicht mehr viel mit, wodurch ich dann auch in dem Gespräch keine Fragen mehr stellen konnte usw. Es war letztlich alles etwas krampfig und ich war froh, als es vorbei war. Ich hatte auch nicht das Bedürfnis, es zu wiederholen, weil es doch eher einfach nur ein Gespräch war, auf das ich mich eben nicht einlassen konnte.

    Aber grundsätzlich denke ich schon, dass eine solche Beratungsform auch hilfreich sein kann, wenn die Rahmenbedingungen gut passen.
    Ich wünsche dir eine gute Erfahrung!

  • Mit den Suchbegriffen "Peer Counseling Autismus" sind einige der existierenden Beratungsstellen dieser Art zu finden, auch Schulungsinhalte für Personen, die Peer Counselor bei den entsprechenden Stellen werden möchten.

    Ein Beispiel, das einige (auf Exklusion hindeutende) Informationen bietet, auch zu den Inhalten, die in der Weiterbildung vermittelt werden, um danach beratend tätig zu werden:

    Peer-Counseling - ZAK Hannover - Zentrum für Autismus Kompetenz
    Peer-Arbeit im ZAK. Online für alle! Peer-Counseling: Online-Beratung von Autist*innen für Autist*innen Das Peer-Counseling findet aktuell ausschließlich per…
    www.zak-hannover.de
  • Ich finde das ein tolles Konzept. Ich hatte vor Jahren schon mal davon gehört und wollte selber ein Peer-Berater sein (in einem anderen Gebiet) konnte aber nicht heraus finden, wie man das wird oder wo man dann arbeitet...

    Eine Möglichkeit Peer-Berater werden zu können ist sicherlich die Ausbildung bzw. Weiterbildung https://ex-in.de/

    Würde ihr eine solche Beratung als ein hilfreiches Angebot einschätzen? Wenn ja, in wie fern?

    Ich hatte das mal in einem anderen Kontext; es war mir aber leider zu "plauderhaft", weil die Person (was durchaus logisch ist in dem Setting, ich weiß), viel von ihren eigenen Erfahrungen erzählt hat, dabei aber etwas ausschweifend wurde. Ich schalte dann leider sehr schnell auf Durchzug und kriege nicht mehr viel mit,

    Bei mir läuft es ähnlich mit der Peer-Beratung, zuviel von "ach das kenne ich, dass ist bei mir auch so....". um dann festzustellen, dass es bei Ihr durchaus anders ist als bei mir und, selbst wenn es "gleich" wäre, ich von ihren Erfahrung weniger bräuchte, dafür mehr Zuhören oder Lösungsörientierung.... Ich bin mir sicher, dass sie ein anderes "Krankheitsbild" bzw. Problemfelder hat als ich, ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass es für mich hilfreicher sein könnte. Dafür hat sie ganz andere, für mich wichtige Qualitäten!

    Erstmal möchte ich jedes Angebot annehmen und ausprobieren, welches ich noch nicht kenne und mir, wenn auch nur vielleicht, etwas bringen könnte.

    Das finde ich ein sehr gute Einstellung!
    Selbst nach meiner jetzigen Erfahrung wäre ich offen auch andere Peer-Berater auszuprobieren. Es ist wie mit anderen Menschen, manchmal passt es, manchmal nicht (mit allem was auch dazwischen liegt, es passt ein bisschen oder teilweise etc...)

    Ist es nicht wichtiger, dass sich die beratende Person mit dem entsprechenden Thema auskennt? Wenn es darum geht, einfach nur mit anderen autistischen Menschen zu sprechen, kann man ja auch zu Treffen gehen oder in Selbsthilfegruppen etc.

    In der Regel haben die Peer-Berater noch zusätzliche Weiterbildungen/Ausbildungen inkl. der Selbetroffenheit. Natürlich können Personen in einer Selbsthilfegruppe ggf. auch kompetent genug sein.

  • Für mich bedeutet Peer-Counseling - in besten Fall - eine Zusammentreffen aus

    1. fundierter Fertigkeit - z.B. B. Heilpädagogik, psychotherapeutische Ausbildung, ... passend zum Feld, in dem Klienten anfragen


    2. eigenen Betroffenheit - z.B. Asper-Autismus, ADS/ADHS, ...


    3. ausreichender Selbsterfahrung und Selbstrefelxion in der Fertigkeit, in der Betroffenheit und im/mit dem Spannungsfeld aus Fertigkeit und Betroffenheit


    beim Berater / Therapeuten / Begleiter

    Edited once, last by gbkoeln (June 12, 2024 at 6:37 PM).

  • Hallo,


    Ich beantrage mithilfe meiner Psychologin beim Sozialamt (und dort wohl auch die Abteilung sozoalpsychiatrischer Dienst). Ich soll dort die „Autismustherapie“ beantragen und ABW (Ambulantbegleitetes Wphnen), zumindest hieß das bis vor kurzem so, sagte sie, jetzt habe es einen anderen Namen, den sie nicht wusste. Vermutlich dieses Peer-to-Peer-Ding?


    Ich bin auch skeptisch. Aber ich kann mir Skepsis und Ablehnung weil „kenn ich nicht“ aufgrund des akuten Hilfebedarfs grade nicht leisten.


    Bin auch ängstlich-skeptisch-gespannt, was da auf mich zukommt.

    Da ich sehr oft vom Smartphone aus schreiben muss, gelingt es mir manchmal aus Zeitgründen nicht alle Tippfehler zu sehen und zu korrigieren, auch wenn es mich beim späteren nachlesen sofort sehr stört, dann aber nicht mehr zu korrigieren sind.

  • Kurzes Update:

    Mittlerweile hat der besagte Termin stattgefunden.

    Das was stattgefunden hat, war eine sogenannte Tandem-Beratung und damit war ich ehrlich gesagt etwas überfordert.

    Mir war am Anfang nicht klar was jetzt genau passieren soll und mit wem ich jetzt genau wann, wie und was besprechen soll. („mein“ Berater und der Peer-Berater waren beide mit im Raum)

    Letztlich lief es darauf hinaus, dass ich quasi ein ganz „normales“ Beratungsgespräch mit meinen Berater des sozialpsychiatrischen Dienstes hatte und der Peer-Berater sollte quasi als Verständigungshilfe dienen oder so ähnlich.

    Es war mir alles etwas unangenehm, weil mich das eher irritiert hat als geholfen. Mal abgesehen davon, dass es leider wirklich so war, das der junge Mann (Peer-Berater) und ich so scheinbar gar keine Gemeinsamkeiten hatten, sowohl was unsere Lebensbedingungen betraf als auch aufgrund des wahrscheinlich nicht unerheblichen Altersunterschiedes.

    Er war wirklich sehr nett und hat sich auch viel mühe gegeben, sich mit mir und meiner Thematik auseinanderzusetzen, aber so richtig gepasst hat es halt einfach nicht.

    Ich konnte für mich persönlich nicht wirklich etwas daraus mitnehmen. Ich bin unsicher, aber vielleicht war das auch sein erster Beratungstermin, es wirkte jedenfalls nicht so als ob er das schon häufiger gemacht hätte.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Idee dahinter, dass man sich dann eventuell besser verstanden fühlt, wenn jemand dabei ist, der auch betroffen ist und vielleicht das eine oder andere aus seinem eigenen erleben ebenfalls bestätigen kann. Das ist aber nichts was ich in dieser Beratungssituation gebraucht hätte. Ich fühlte mich bislang nämlich nicht wirklich unverstanden von dem Berater des sozialpsychiatrischen Dienstes.

    Wie gesagt, hat mich diese Tandem-Situation leider mehr irritiert als geholfen und ich bin noch etwas unsicher wie ich das sagen soll, ohne den Peer-Berater dabei unrecht zu tun (wobei ich das ja dann mit meinem Berater bespreche, dennoch ist es mir unangenehm sagen zu müssen, dass das für mich so leider nicht sehr hilfreich war).

    Edited 3 times, last by Celia75 (July 8, 2024 at 9:09 PM).

  • Danke für deinen Bericht. Ich tue mir auch manchmal mit so Peer-to-Peer Konzepten schwer. Vor allem wenn der gemeinsame Nenner z.B. "nur" allgemein psychische Erkrankung ist. Also ich erlebe keine größere Verbundenheit oder fühle mich besser verstanden, weil sich das Gegenüber zu seiner Schizophrenie, Borderline oder was auch immer bekennt. Ich finde es manchmal sogar eher schwierig. Vor vielen Jahren hatte ich über Peer-to-Peer mal mit einer Beraterin mit Borderline zu tun. Und war ziemlich unerfreut von ihren Rückschlüssen von sich auf mich.

    Manchmal denke ich mir dieses Peer-to-Peer ist eher ein Weg, wie (mittelschwer Betroffene, bei denen allgemeiner Arbeitsmarkt nicht klappt) einigermaßen zufriedenstellende Jobs erhalten können. Doch ich fände es gut, wenn der Schwerpunkt auf fachliche Kompetenz gelegt werden würde - und dann kommt das Peer sein hinzu.

    So wie ich das manchmal erlebe, ist der Peer eher das hinterm Ofen hervorgezogene Feigenblatt (RW). Damit will ich sagen, dass der Träger sich mehr damit schmückt doch ach so betroffeneninkludierend zu arbeiten, als dass der Output wahrhaft bereichernd ist.

    Würde mich interessieren, wie ihr das seht.

    Surprised by the joy of life.

  • Ich würde erwarten - sofern ich in eine Peer-to-Peer Beratung gehen wollen würde das:

    Ich einen Autisten vor mir habe der im Leben steht (Job, Familie o.ä.) und dessen Job es eben nicht ist, diese Beratung zu machen sondern der eher so einen Mentorendienst leistet. E
    iner/eine, die sich durch den Dschungel geschlagen hat und etwas von seinem Werdegang erzählen kann.

    Alles andere halte ich für fraglich, sehr fraglich ob ich da was annehmen könnte.

  • Je mehr ich so darüber nachdenken wie das insgesamt, auch im Vorfeld abgelaufen ist, haben die hiermit vielleicht auch einfach nur versucht zwei Sachen gleichzeitig zu erreichen.

    Aber in diesem Fall hat es wahrscheinlich eher nur der Entwicklung und Förderung des Peer-Beraters gedient als das es mir hätte dienen können.

    Edited 2 times, last by Celia75 (July 13, 2024 at 1:44 PM).

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